Spiegel Online – Mediale Hetze

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Auf der Webseite des „Spiegels“ – SPON – erscheint heute wieder einmal ein kritischer Beitrag über die AfD, den wir hier gerne in Auszügen kommentieren.

Der Spiegel schreibt:

Wenn man 2017 in Deutschland etwas über die Menschen erfahren will, sollte man sich ihre WhatsApp-Kommunikation anschauen.

  • Ist es wirklich korrekt, Menschen nach Messenger oder kurzen Tweets zu beurteilen?
  • Man könnte anhand des Textes bei SPON auch wie folgt argumentieren: Wenn man heute etwas über die politische Richtung der BRD erfahren möchte, benötigt man nur SPON.

Es erscheint im Übrigen recht albern zu sein, wenn ein Redakteur erklärt, dass die Schreiber in geschlossenen Gruppen von Anonymität ausgehen.

Am 19. Juni 2017 ist auf einer bekannten linken Internetseite ein Leak aufgetaucht: ein anscheinend vollständiges Protokoll der sachsen-anhaltischen WhatsApp-Gruppe der AfD von Februar bis Mai 2017. Der Gründer der Gruppe, der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Mrosek, hat der „Morgenpost“ die strukturelle Echtheit des Leaks bestätigt – was aber ausdrücklich nicht bedeutet, dass nicht Teile verfälscht, hinzugefügt oder gelöscht worden sein könnten.

SPON ist zu danken, dass er folgende Wörter verwendet, wenn auch nur einmal:

  1. „Bekannten linken Internetseite“
  2. „Anscheinend“
  3. Bestätigung der „Struktur“ und.  …
  4. Hinweis auf „Fälschungen bzw. Änderungen“.
  • Wann wurde eigentlich einmal von SPON oder von anderen Medien Konversationen aus dem „linken“ Spektrum veröffentlicht, kritisiert?​

Das Leak der AfD-Gruppe ist nicht weniger als das Psychogramm einer Partei im Sinkflug. Sie taumelt zwischen Endzeitstimmung, Verrat und Verschwörung, aufgelockert durch kurze Strohfeuer der Euphorie.

  • Das Verwenden von negativen Wörtern (Psychogramm, Sinkflug) verleitet den Leser automatisch zu eine kritische Betrachtungsweise. 

Den weiteren Artikel in Gänze zu analysieren, erscheint wenig sinnvoll,. Es ist zu zeitaufwändig und vermutlich wird diese Analyseauch nicht in dem Umfang der zu wünschen wäre, im Internet im Umlauf.

Exemplarisch für die teilweise sehr hetzerische und manipulative Kommentierung des angeblichen Chats dieser  WhatsApp-Gruppe kann das Folgende sein:

Poggenburg: „Ausschluss der Presse ist schlecht!“

„Warum? Der schaden für uns durch die presse wäre noch schlechter!“

Poggemburg: „Die weiß eh Bescheid und wir werden den Stempel einer intransparenten Partei aufgedrückt bekommen!“

Es sagt einiges aus, wenn ein Landesvorsitzender der AfD im Jahr 2017 ernsthaft glaubt, dass der „Stempel einer intransparenten Partei“ durch die Presse für die Partei ein Problem sei.

  • Der Ausschluss der Presse ist schlecht – was ist daran falsch?
  • Reaktion eines andere in Bezug auf einen potentiellen Ausschluss in Frageform
  • Antwort von Poggenburg, dass  „wir (…bei Auschluss)‘,den Stempel einer intransparenten Partei aufgedrückt bekommen) ist die logische Konsequenz. Was soll daran falsch sein?
  • SPON schreibt, dass es „….einiges aussagen würde, wenn der Stempel einer intransparenten Partei ein Problem sei“.  Der Logik von SPON folgende hätte Poggenburg also erklären müssen, dass es „kein Problem sei, intransparent zu sein“?

Eine Bitte an alle Leser dieses kurzen Beitrages: Aggieren Sie so gut wie möglich als neutraler Leser und versuchen Sie unterschwellige Aussgen zu interpretieren. Auch diese Blogbeitrag kann und sollte interpretiert werden. Wir haben versucht, nüchtern und logisch zu analysieren. Oh es gelingen ist, können nur Sie entscheiden.