Schäuble und der Islam

Tiramo – Akademie & Consulting

Die Onlineplattform der WELT führt mit dem Bundesfinanzminister der Bundesrepublik Deutschland ein Interview, das ich sehr gerne kommentiere.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der steigenden Zahl der Muslime in Deutschland eine Chance. Der Minister sagte am Mittwochabend im Deutschlandfunk, Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht.

Wenn Deutschland noch etwas von „Toleranz“ und „Gastfreundschaft“ lernen muss, na dann: Danke, Herr Schäuble.

Auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, sagte der Minister, man müsse die Realitäten anerkennen. Es lebten mittlerweile viele Menschen muslimischen Glaubens und aus der vom Islam geprägten Welt in Deutschland.

Dies nennt man die Menschen vor vollendete Tatsachen stellen und dann sagen „Akzeptiert es einfach, es ist halt so“.

Wenn man die Ordnung des Grundgesetzes leben und verwirklichen wolle, müsse man mit diesen Menschen in einen Dialog treten, wie man zusammenlebe.

Werter Herr Schäuble, darf ich mir bitte aussuchen, mit wem ich zusammen leben möchte, ohne dass eine wildgewordene Tussi und deren Mitläufer (woher kommt mir das Wort bloß bekannt vor….) das für mich entscheidet?

Er stehe zu seinem Satz „Der Islam ist ein Teil Deutschlands“. Das sei eine nüchterne Beschreibung. Wer diese bestreite, der bestreite die Wirklichkeit und sei deswegen kein tauglicher Politiker.

Mülltonnen sind auch ein „Teil von Deutschland“ – und ich muss sie nicht mögen, oder, Herr Minister? Sie definieren also den Begriff „tauglicher Politiker“, Herr Schäuble? Motto: Es darf nur das stimmen, was Sie wollen oder für richtig bezeichnen?Aber Sie haben natürlich recht mit Ihrer Argumentation. Einer muss festlegen, was richtig oder falsch ist – und deswegen werden wir im 21. Jhd. noch so oft an Adolf Hitler erinnert. Auch er hat doch, wie Honecker, Stalin und Mao, festgelegt, was richtig ist, oder?

Wie wäre es…. Rente? Nein, Verzeihung, Sie erhalten ja – auf unser aller Kosten – Pension. Nun dann.. hoffen wir, dass Sie im September 2017 in den Ruhestand gehen können. Ihren Aussagen entsprechend benötigen Sie diesen; ob verdient oder nicht möchte ich nicht bewerten.